Sindelfinger Grüne beantragen, dass der Radschnellweg zwischen Stuttgart-Vaihingen und Sindelfingen/Böblingen auch nachts beleuchtet wird. Da die Sensoren und Beleuchtung bereits installiert wären, würden keine Kosten entstehen.
Die Grünen-Fraktion im Sindelfingen Rathaus hat beantragt, dass nachts die Beleuchtung des Radschnellweges zwischen Böblingen und Stuttgart Rohr aktiviert werden soll. Damit soll diese wichtige Radverbindung endlich der Qualität eines Radschnellweges mit sensorgesteuerter nächtlicher Beleuchtung gerecht werden.
Der Radschnellweg zwischen Böblingen und Stuttgart Rohr ist eine sehr erfolgreiche Verbesserung der Radweginfrastruktur. Bereits innerhalb des ersten Jahres nach der Eröffnung wurde er fast 250.000-mal genutzt. Und von Mai bis September 2020 gab es nochmals einen Zuwachs um 16%. Die Nutzerzahlen zeigen, dass die Verbindung nicht nur bei Tageslicht genutzt wird. Viele Radfahrer*innen sind in der Dämmerung und in der Nacht unterwegs.

Eine mit Bewegungssensoren gesteuerte Beleuchtung erhöht hierbei in der Dunkelheit deutlich und wirksam die Sicherheit. Die Leuchten selbst sind mit insektenfreundlichen LEDs ausgestattet. Nun hat aber der Sindelfinger Gemeinderat Ende 2017 beschlossen, dass auf der Sindelfinger Gemarkung die Beleuchtung von 20:00 Uhr abends bis 5:30 Uhr morgens abgeschaltet werden muss.
„Durch die hohe Nutzung des Radschnellweges ist dieser Beschluss durch nichts mehr zu begründen. Zum Beispiel ist das Schichtende bei Daimler um 22:30 Uhr und da werden sicherlich einige den Radschnellweg nutzen und wünschen die temporäre Beleuchtung zur Erhöhung der Sicherheit.“ so Helmut Hofmann von den Sindelfinger Grünen. „Ich habe vor ein paar Tagen abends eindrücklich den Unterschied des beleuchteten und unbeleuchteten Radweges erlebt. Das Licht erhöht deutlich das Sicherheitsgefühlt beim Radeln durch den Wald“
Die Abschaltung ab 20:00 Uhr ist für die Nutzer*innen unverständlich. Dies zeigen die vielen Anfragen hierzu beim Landratsamt, denn hinter der nächtlichen Abschaltung wird ein Defekt an der bestehenden Beleuchtung vermutet. In der Antwort vom Landratsamt wird aber auf den Beschluss des Sindelfinger Gemeinderats verwiesen. „Es versteht natürlich niemand, dass es eine funktionierende, sensorgesteuerte und somit umweltfreundliche Beleuchtung gibt und der Sindelfinger Gemeinderat diese zu den Stoßzeiten nicht einsetzen möchte“, zeigt der Fraktionsvorsitzende Tobias B. Bacherle Verständnis dafür, dass die Antwort des Landratsamts immer wieder Verwunderung und oft auch Verärgerung hervorruft.
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