Digitales Fachgespräch: Datenschutz in der Krise – Kann eine Corona-App uns unbedenklich aus dem Lock-Down führen?

Datenschützerinnen reagieren skeptisch auf die Idee der Bundesregierung mit einer Corona-App Daten zur Kontaktnachverfolgung zu sammeln, um Infektionsketten effektiver unterbrechen zu können.

Am Montag, 4. Mai ist dazu ab 18.15 Uhr Ann Cathrin Riedel, die Vorsitzende von LOAD e.V., einem Verein für liberale Netzpolitik, bei der Sindelfinger grünen Fraktion zum Fachgespräch zu Gast.

Bereits vor einigen Wochen hatte Gesundheitsminister Jens Spahn eine Tracing-App zur Bekämpfung der Corona Krise angekündigt. 
Bei den Grünen stieß dies auf Skepsis, auch in der Sindelfinger Fraktion wurden Nutzen, vor allem aber der Eingriff in die Privatsphäre der Bürgerinnen kritisch beäugt. 

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„Nachdem der Städte- und Landkreistag umfangreichen Zugriff auf die gesammelten Daten gefordert hatte, war für uns klar, dass wir uns auch auf kommunaler Ebene dem Thema widmen sollten“, so Fraktionsvorsitzender Tobias B. Bacherle 
Mit ihrer Kritik an der zentralen Speicherung von Daten hatten Digitalaktivistinnen wie Ann Cathrin Riedel inzwischen Erfolg. Die Bundesregierung will nun doch auf die dezentrale Lösung setzen. Dennoch bleibt offen, welches datenschutzrechtliche Risiko sich hinter der Corona-App verbirgt und in welcher Form eine solche App gegen die Corona-Krise effektiv helfen kann. 

Mit dem digitalen Fachgespräch setzt die Fraktion ihre Webinarreihe fort.  Ab 18.15 Uhr diskutiert Ann Cathrin Riedel am Montag, 4. Mai mit der grünen Fraktion. 

Interessierte können sich per kurzer Mail an tobias.bacherle@sindelfingen.de anmelden und erhalten im Laufe des Montagnachmittags einen Link zur Teilnahme am Webinar. Alternativ kann das Webinar auch auf der Facebook-Seite der Sindelfinger Grünen im Live-Stream (https://facebook.com/gruene.sifi/live) angeschaut werden.  

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