Grüne Runde in Maichingen am 02.03.2021, 19:30 Uhr

Wohnungsbau und Flächenschutz?

Thekla Walker MdL im Gespräch zu einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung zwischen Klimaschutz und Flächenbedarf

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Der Sindelfinger Teilort Maichingen hat sich vom kleinen, bäuerlich geprägten Dorf zu einer modernen Wohngemeinde mit aktuell über 13.000 Einwohner*innen gewandelt.

Innerhalb von 75 Jahren hat sich die Einwohnerzahl mehr als versiebenfacht.

Kennzeichnend für das Wachstum ist die hohe Nachfrage nach Wohnraum für z.B. Arbeitskräfte in der Automobil-, Zuliefer- und ergänzender Industrie und -dienstleistungen.

Sindelfingens letzte Bauland-Reserven befinden sich auf Maichinger und Darmsheimer Markung. Für welchen Zweck sollen sie eingesetzt oder erhalten werden?

  • Bauland: Wohnraum schaffen, Wohnungsnot lindern und durch Grundstückserlöse den Kommunalhaushalt füllen
  • Landwirtschaft: Ackerflächen höchster Wertigkeit werden im Nebenerwerb zur regionalen Erzeugung bewirtschaftet. Jeder Flächenverlust gefährdet den Fortbestand von Familienbetrieben unwiederbringlich.
  • Erholung und Freizeit: Die Einwohnerinnen und Einwohner fordern Freiflächen zur Erholung; diese sind bis auf den kleinen Maichinger Park nur an den Ortsrändern vorhanden
  • Flächen für Naturschutz: der Freizeitdruck lässt schon jetzt nur weniger Flächen unberührt. Arten- und Freiflächenschutz sind jedoch wichtige Beiträge zum Klimaschutz.

Die Infrastruktur im Ort stößt an ihre Grenzen: in den Schulsparten Grund- und Realschule sowie Gymnasium sind die Aufnahmekapazitäten bereits grenzwertig erreicht oder sogar überschritten. Die Sportvereine können wegen fehlender Trainingsflächen Wartelisten nicht bedienen. Heimplätze für Senior*innen fehlen.

Im Ort werden Verkehrsprobleme bemängelt. Den einen fehlen Parkplätze, den anderen Fuß- und Radwege. Ebenso werden Aufenthalts-, Grün- und Erholungsflächen vermisst.

Wie weit können – sollen – wollen wir wachsen?

  • Welche Schwerpunkte soll Kommunalpolitik zukünftig setzen?
  • Was bedeutet nachhaltige Siedlungsentwicklung?
  • Wie könnte es gelingen, sowohl dem immer noch wachsenden Wohnraumbedarf als auch dem Flächen- und Klimaschutz gerecht zu werden?
  • Welchen Aufgaben und Zielen folgt die Landesregierung und welchen die Grünen?

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